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Aktuelles

Friedrich Schiller: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Ein herzliches Dankeschön an Frau Susanna Grundmann vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftstheorie (Uni Passau), die mir die classEx@school-Seite auf unserer gemeinsamen Zugfahrt nach Hannover Anfang November 2017 sehr begeisternd vorstellte und mich davon überzeugte, die lehrreichen Experimente und Spiele in meinem Unterricht zu nutzen.

Wer spielt nicht gerne Fußball? Wer versucht nicht, den Torwart beim Elfmeter auf dem falschen Fuß zu erwischen? Andererseits kennt ein erfahrener Torhüter die bevorzugte Ecke jedes Schützen. Doch der Schütze wiederum weiß, dass der Torhüter eine konkrete Erwartung über seine Schussrichtung hat. Und der Torwart weiß, dass der Schütze weiß, dass er weiß ... Dieses Gedankenspiel lässt sich beliebig fortsetzen, im echten Spiel muss die Entscheidung schnell getroffen werden. Also: Wohin schießen bzw. wohin springen??? Und in welche Ecke schießt der Spieler beim nächsten Elfmeter? Und beim übernächsten?

Damit Schüler dieses Entscheidungsdilemma "in echt" nachvollziehen können, kann man die Spiele von ClassEx nutzen. classEx steht für Classroom Experiments und ist eine Plattform, die der Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftstheorie von Prof. Lambsdorff (Universität  Passau) entwickelt hat.

Kennen Sie das nicht auch? Sie unterhalten sich mit Freunden über Ihre Lieblingsfilme, die Sie zwei- bis dreimal gesehen haben, und zitieren die besten Sprüche aus dem Film. Haben Sie dann nicht auch zu jeder Szene die jeweiligen Bilder vor Augen?

Das können Sie sich nun auch mit den Ott-Casts als Podcasts zunutze machen...

Der Lehrplan für Volkswirtschaftslehre in der elften Klasse der Fachoberschule (FOS) beinhaltet u. a. einen Vergleich der "idealtypischen Wirtschaftsordnungen mit der Sozialen Marktwirtschaft, um diese als Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland wertzuschätzen".

Wie prüft der Lehrer nun, ob Schüler wahre Wertschätzung empfinden? Die Antwort war schnell gefunden:

Die "fachpraktische Anleitung" findet für die Schüler der FOS 11 viermal im Schuljahr statt und soll ihnen Einblicke in die berufliche Praxis geben. Das geschieht, indem wir entweder Praktiker in die Schule holen, die aus ihrer betrieblichen Erfahrung heraus referieren, oder indem wir in die Betriebe gehen, um die Abläufe dort kennenzulernen.

Auf Empfehlung unserer Beratungslehrkraft haben wir uns in diesem Schuljahr u. a. mit der Zukunft unserere Schüler beschäftigt; speziell mit deren Berufs- und Studienmöglichkeiten.

Jeder Schüler wählte einen Ausbildungsberuf oder einen Studiengang aus, den er dann seinen Mitschülern präsentieren sollte.

Die "Deutsche Gesellschaft für Berufliche Bildung e. V." ist der deutsche Ableger der SIEC-ISBE, der Societé Internationale pour l'Enseignement Commercial - International Society of Business Education. Hier vernetzen sich seit 1901 international Lehrkräfte und Ausbilder der kaufmännischen Bildung - moderne Technologien sind dabei stets das Leitthema. Schon im vergangenen Jahr war die Digitalisierung das Thema des Seminars, zu dem es in den Allerheiligenferien 2017 die Nachfolgeveranstaltung gab.

Als Veranstaltungsort war die Leibniz Universität Hannover hervorragend geeignet, denn Gottfried Wilhelm Leibniz hatte bereits 1697 die binären Zahlen vorgestellt, die später für die Arbeitsweise von Computern bedeutend werden sollten.

Nach einem Schuljahr des recht intensiven Flippens in der Klasse BW12a wollte ich nun kurz vor den Abi-Prüfungen von den Schülern Rückmeldung erhalten, weshalb ich letzte Woche einen Fragebogen erstellte und ausfüllen ließ.

Ich unterrichtete diese Klasse in den Fächern "Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BWR)" und Wirtschaftsinformatik (Winfo). In BWR hatten sich die Schüler im Lauf des Jahres 25 Videos anzuschauen; in Wirtschaftsinformatik lediglich sechs.

An der Umfrage, die nicht zwischen BWR und WInfo unterschied, haben sich alle anwesenden 12 Schüler beteiligt.

Aufgrund dieser Rückmeldungen komme ich zu folgenden Schlüssen und Erkenntnissen.

Auf Einladung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Bertelsmann Stiftung und der Firma Sofatutor durfte ich auf der Flipped Classroom Convention (FCC) 2017 in Berlin meinen geflippten Unterricht in den Fächern BWR und Wirtschaftsinformatik vorstellen. Gemäß dem Prinzip des Flipped Classroom (FC) "Daheim erarbeiten, dann gemeinsam diskutieren" hatten sich meine Teilnehmer in den Tagen vor dem Kongress ein Video angeschaut, in dem ich die Grundzüge meines FC vorstellte.

Voller Neugier und Erwartung fuhr ich dann am 29. Juni 2017 mit dem Zug in die Bundeshauptstadt, wo ich unpünktlich und bei sintflutartigen Regenfällen ankam (beeindruckende Videos über den Ausnahmezustand in Berlin sehen Sie hier und auch hier).

Was ist FC?

Worin unterscheidet sich FC vom Traditionellen Unterricht?

Warum Lernvideos?

Welche Vorteile haben Lernvideos gegenüber anderen Medien?

Feedback der Schüler

Was Schüler von FC halten. Hier sagen sie es.

Bildergalerie

Fotos aus den geflippten Klassenzimmern.

Sie möchten Ihren Unterricht flippen? Hier finden Sie Tipps und Anregungen. Viel Freude!

Flippen für Einsteiger

Wenn die Schüler die Inhalte über Videos lernen, was mach ich dann im Klassenzimmer?

Im Klassenzimmer

Sie möchten mehr über FC erfahren, andere Flipper finden? Hier sind Sie richtig.

Flipper/Links

Manche Lerninhalte lassen sich ganz spielerisch einüben und überprüfen.

Spiele

ARS: Schüler geben dem Lehrer Rückmeldungen. Mit diesen Systemen ist das kein Problem.

Audience Response Systeme

Die Apps, die ich bei meinem Flipped Classroom daheim oder im Unterricht nutze.

Otts Apps