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Aktuelles

Das Lerngebiet "Rechtsformen" war wahrscheinlich noch nie das Lieblingsthema der Schüler, weder im Wirtschafts-, noch im Sozialzweig.

Nachdem wir die Rechtsform der Aktiengesellschaft theoretisch erarbeitet hatten, gestalteten wir den Realitätsbezug sehr schülerorientiert.

In der S11a betrachteten wir dazu Unternehmen aus dem MDAX, in der S11b dessen großen Bruder, den DAX.

Jeder Schüler suchte sich eines der Unternehmen des jeweiligen Aktienindizies aus und recherchierte dazu folgende Informationen: Betriebszweck (womit verdient das Unternehmen sein Geld?), Name des Vorstandsvorsitzenden, Name des Aufsichtsratsvorsitzenden, Anzahl der ausgegebenen Aktien und die Aktionärsstruktur. Zusätzlich sollte der Aktienchart der vergangenen 10 Jahre präsentiert werden.

Im Oktober 2014 belegte ich an der ALP in Dillingen meinen ersten Workshop zu Flipped Classroom bei Sebastian Schmidt von Flipped Mathe und ich war von Anfang an von der Idee dieser Unterrichtsmethode inspiriert und überzeugt, auch weil der Referent dieses Konzept so leidenschaftlich und voller Herzblut präsentierte.

"Wissensvermittlung via Youtube", das war für mich im schulischen Kontext absolut neu, obwohl ich mir seit ca. 2011 im Internet regelmäßig Webinaraufzeichnungen zum Thema Börsenhandel/Trading angeschaut und so das "Lernen über Videos" ja selbst erlebt und erfahren hatte. So kam ich dann im März 2013 auf die Idee, ein Video aufzunehmen, in dem ich den Schülern die Lösung einer BWR-Hausaufgabe erklärte. Doch den Schritt, Videos zur Erarbeitung des Lernstoffs einzusetzen, konnte ich nicht gehen, da mir Flipped Classroom noch für mehr als anderthalb Jahre unbekannt bleiben sollte - leider.

Im Gespräch mit einer Kollegin ist mir vor ein paar Tagen bewusst geworden, wie viele Programme, Websites, Apps und Methoden ich in diesen 25 Monaten kennengelernt habe, aber auch zum Teil mit größerem Zeitaufwand erlernen musste. Ohne Flipped Classroom und den regen Austausch mit anderen Flippern wäre mir all dies wahrscheinlich unbekannt geblieben.

Hier nun mein persönliches Alphabet:

Wie kann man in den ersten Tagen des neuen Schuljahres einfach und so ganz nebenbei herausfinden, welches Vorwissen die Schüler besitzen?

Man könnte sich natürlich am Lehrplan der Zubringerschulen orientieren und dieses Wissen einfach als gegeben voraussetzen.

Man könnte die Inhalte des kommenden Schuljahres kurz präsentieren und fragen, ob das den Schülern schon bekannt sei.

Man könnte sich wahllos Begriffe aus dem Stichwortverzeichnis des Fachbuchs erklären lassen.

Oder man könnte schon mal auf gut Glück Aufgaben zum kommenden Stoff durchrechnen lassen.

Sollten Sie noch nie einen QR-Code gescannt haben, so lesen Sie mit Ihrem Smartphone doch mal den links stehenden Code ein. Dazu benötigen Sie einen QR-Code-Reader, von denen es in Ihrem App-Store einige zum kostenlosen Download gibt.

Aus dem heutigen Leben sind die QR-Codes nicht mehr wegzudenken. Man findet sie z. B. auf Produktverpackungen, in Zeitschriften, auf Plakatwänden und manchmal sogar auf T-Shirts. Diese Punkt- und Linienbilder sind die QR-Codes und sie ermöglichen eine schnelle Antwort (Quick Response), wenn Sie sich ggfs über weitere Produkteigenschaften informieren möchten.

Die Generierung eines QR-Codes ist denkbar einfach, sehr viele Webistes erstellen sie mit nur wenigen Klicks, z. B.

Typische Unterrichtsprobleme (vielleicht ging es aber auch nur mir so?!):

  • Man möchte den Tafelanschrieb an genau der Stelle fortsetzen, an der man ihn in der Vorstunde abbrechen musste. Doch die Tafel ist seitdem mehrfach gewischt worden.
  • Man ist sich nicht mehr ganz sicher, ob man dieses oder jenes an die Tafel geschrieben oder nur mündlich besprochen hatte. Wo nachschauen???
  • Man möchte mit den Schülern nochmals den Tafelanschrieb der letzten Stunde durchsprechen. Sie haben ihn in ihren Heften, doch wie kann ihn der Lehrer präsentieren, um das eine oder andere nochmals zu verdeutlichen?
  • Man möchte die Hausaufgabe anhand einer bestimmten Schülerarbeit besprechen, weiß bis zu Beginn der Stunde aber nicht, welche das sein wird. Also Arbeit auswählen und schnell im Lehrerzimmer eine Kopie auf Folie ziehen.

„Wenn alles surft und einer spricht, das nennt der Mensch dann Unterricht …“ – nein, so krass hat sich der alte Spruch natürlich nicht geändert, nicht nur, weil Smartphone-Freizeiten im Unterricht tabu sind. Auf den Prüfstand gehoben, wirkt der Satz aber gar nicht so dumm. Denn: Von der Ressource „Redezeit“ verbrauchen Lehrkräfte tatsächlich oft allzu viel selber. Überdies: Junge Leute sind ja wirklich gerne im Netz unterwegs und da technisch meist auch ziemlich versiert. - Also?

Am 23. und 24. Februar 2016 fand die 5. ICM-Konferenz statt - erstmalig nicht an der Philipps Universität in Marburg, sondern an der Fachhochschule in St. Pölten (Niederösterreich). „ICM“ steht für Inverted Classroom Modell und beschreibt damit dasselbe methodische Vorgehen wie „Flipped Classroom“: die Lernorte (Hoch-)Schule und heimischer Schreibtisch werden vertauscht – die Wissensvermittlung erfolgt somit nicht länger an der Schule, sondern daheim, wohingegen die Übungsphasen nun an der Schule erfolgen. An der Schule wird diese Methode „Flipped Classroom“ genannt; für die Hochschule hat sich der Begriff „Inverted Classroom“ durchgesetzt.

Früher oder später wird fast jeder Flipper mit Kommentaren auf seine Videos bei Youtube konfrontiert.

Klar, jeder Lehrende freut sich über positive Reaktionen auf seine Videos - denn positive Rückmeldungen erhält man von seinen Schülern in der "Offline-Welt" eher selten ("Das haben Sie heute aber sehr gut erklärt!").

Doch selbst 20 positive und freundliche Kommentare auf ein Video sind kein Garant dafür, dass es nicht auch einen Nutzer gibt, der das Video verreißt oder den Produzenten beleidigt.

Wie soll man nun mit diesen negativen Kommentaren umgehen?

Was ist FC?

Worin unterscheidet sich FC vom Traditionellen Unterricht?

Warum Lernvideos?

Welche Vorteile haben Lernvideos gegenüber anderen Medien?

Feedback der Schüler

Was Schüler von FC halten. Hier sagen sie es.

Bildergalerie

Fotos aus den geflippten Klassenzimmern.

Sie möchten Ihren Unterricht flippen? Hier finden Sie Tipps und Anregungen. Viel Freude!

Flippen für Einsteiger

Wenn die Schüler die Inhalte über Videos lernen, was mach ich dann im Klassenzimmer?

Im Klassenzimmer

Sie möchten mehr über FC erfahren, andere Flipper finden? Hier sind Sie richtig.

Flipper/Links

Manche Lerninhalte lassen sich ganz spielerisch einüben und überprüfen.

Spiele

ARS: Schüler geben dem Lehrer Rückmeldungen. Mit diesen Systemen ist das kein Problem.

Audience Response Systeme

Die Apps, die ich bei meinem Flipped Classroom daheim oder im Unterricht nutze.

Otts Apps